Mit vielen neuen Exponaten und zahlreichen Veranstaltungen endete das 25jährige Jubiläumsjahr der Burger Clausewitz Erinnerungsstätte für die Burger Clausewitz-Freunde am 31.12.25 recht erfolgreich. So wie das Jahr 2025 endete, starteten die Burger Clausewitz-Freunde gleich zu Beginn des Jahres mit neuem Elan. Das erste Vorhaben kann sich sehen lassen.
Anlässlich der Clausewitz-Preisverleihung der Stadt Burg am 20.November 2025 weilte General a.D. Erhard Bühler in Burg und besuchte die Burger Clausewitz Erinnerungsstätte nebst dem Ehrenhof. Auf der Gedenktafel, aufgestellt im Ehrenhof, war die Schrift schon derart verblasst, kaum lesbar.

General Bühler, Präsident der Clausewitz Gesellschaft e.V. hat daraufhin kurzerhand uns zugesagt, dass er die Restaurierung der Schrift als persönliche Spende übernimmt. Diese spontane Reaktion vom General Bühler ist als Ausdruck der Wertschätzung der Clausewitz- Erinnerungsstätte als Wirkungsstätte über das Leben und Wirken des größten Burger Sohnes der Stadt Burg zu verstehen. Den Auftrag für die Restaurierung der Gedenktafel erhielt die Burger Fachfirma Patte´ Meisterfachbetrieb Grabmal und Naturstein.
Vorige Woche wurde nun die Restaurierung vom Geschäftsführer und Meister Dominik Patte´ angegangen und vollendet. Am Donnerstag montierte Dominik Patte´ die Gedenkplatte wieder am angestammten Platz auf dem Ehrenhof der Clausewitz- Erinnerungsstätte.




Die Geschichte der Gedenktafel 1954
Beim 2. Burger Heimatfest 1954 wurde eine Tafel an der Front des Clausewitz- Geburtshauses enthüllt.
Beginnen wir mit einem Auszug aus der damaligen Heimatzeitung.
* Würdige Feiern am Tag der Republik
Das Burger Heimatfest würde seinen tieferen Sinne nicht gerecht, wäre es nicht mit einem Festakt begonnen worden. Der 5. Geburtstag unserer Deutschen Demokratischen Republik gab den Anlaß dazu.*
* Ehrung am Geburtshaus des Patrioten von Clausewitz
Vertreter der demokratischen Parteien und der staatlichen Verwaltung ehrten am Vormittag in der Großen Brahmstraße das Andenken an einen Sohn der Stadt Burg, dessen Namen in der ganzen Welt bekannt wurde. Sie gedachten des Patrioten Carl von Clausewitz, der am 1. Juni 1780 in dem Hause Große Bramstraße 14/15 geboren wurde.
Er war es, der unter russischer Fahne für die Sache seines Vaterlandes gegen fremde Unterdrückung kämpfte,
In seiner kurzen Ansprache betonte Friedensfreund Witt, daß in der Deutschen Demokratischen Republik wahrgemacht wurde, was Clausewitz wollte. Die Zahl der Teilnehmer an dieser schlichten Feierstunde war ansehnlich geworden, als die Hülle von einer Gedenktafel fiel, die von nun ab von diesem großen Sohn der Stadt Burg an dem Hause seiner Geburt künden soll. *


Diese Bilder wurden von Rolf Gädke im Kreis und Stadtarchiv Jerichower Land „entdeckt“.
Am 7.Oktober erfuhr das Andenken an den bedeutenden Sohn der Stadt Burg, Carl v. Clausewitz seine Würdigung.
In einem Festakt wurde an seinem Geburtshauses in der Großen Brahmstraße eine Gedenktafel angebracht, die des großen Patrioten Worte enthält: Ich liebe den Frieden, aber keinen anderen als einen guten, dauerhaften, ehrenvollen Frieden.*
Wir vom Freundeskreis Carl von Clausewitz haben von diesem Ereignis eine Anschauungstafel erstellt. Bei meiner Recherche im Kreis und Stadtarchiv Jerichower Land erfahre ich eine rege Unterstützung der Mitarbeiter des Burger Archivs, wofür ich mich recht herzlich bedanken möchte. Archivmitarbeiter Magnus Rudolf ermöglichte den Zugang zu historischen Bildmaterialien, die unseren Bestand von Repliken von Originalaufnahmen deutlich erweitern. Hier ist die Sprache von Bildmaterial aus dem Jahren 1953/54 – Ausstellung 1953 im Burger Heimatmuseum „ 1813“ sowie der Gedenktafel am Geburtshaus Carl von Clausewitz anlässlich 2. Burger Heimatfest.
Rolf Gädke
Freundeskreis Carl von Clausewitz
