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News:

Im Alter von 96 Jahren ist der Historiker und Clausewitzforscher Peter Paret in Salt Lake City verstorben.              

13. April 1924 –                      11. September 2020

Foto: Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.Foto: Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V.

Erinnerungsstätte  wieder geöffnet:

Die Clausewitz Erinnerungsstätte ist wieder geöffnet!                    Die aktuell gültigen Regeln der  SARS- CoV-2 Eindämmungsverordnung werden beachtet! 

Sonderbriefmarke anlässlich des 240. Geburtstages Carl von Clausewitz durch "biberpost" herausgegeben.

Die Briefmarke kann  in der Tourist-Information in Burg (im Bahnhof) erworben werden.

Ab sofort kann das neue Burger Clausewitz - Jahrbuch 2019 zum Preis von 10 € zuzüglich 2€ Porto und Versand bezogen werden. Bestellungen bitte per Mail an:
bernd.domsgen@t-online.de oder
drzube-kustos@web.de

Bilanz des 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020

Ein erfolgreiches Kolloquium ist Geschichte.

Unser Landrat Dr. Steffen Burchhardt eröffnete das 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 und zeigte in seiner Rede auf, welche hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Region kamen.

Bettina von Clausewitz (Journalistin aus Essen) – eine Moderatorin von Format, lenkte geschickt unsere Referenten

            Ulrich Kleyser (Hannover)

            Dr. Jacek Jedrysiak (Polen - Breslau)

            Dr. Christine Gräfin von Brühl (Berlin)

            Vanya Eftimova-Bellinger per ZOOM (USA - Alabama)

            Dr. Sebastian Schindler (München)

            Dr. Andreas Herberg-Rothe per ZOOM (Fulda)

            Dr. Andree Türpe (Berlin)

            Dr. Harald Potempa (Potsdam)

Der Landrat Dr. Burchardt eröffnet das Kolloquium. Foto: Landeskommando S-ADer Landrat Dr. Burchardt eröffnet das Kolloquium. Foto: Landeskommando S-A

Gäste aus der ganzen Bundesrepublik besuchten das 1. Burger Clausewitz Kolloquium, so zum Beispiel:

            Dr. Walrab Freiherr von Buttlar (Berlin)

            Dr. Jürgen Herrmann (Biesenthal)

            Dr. Oliver Corff (Berlin)

            Ulrike Hantsche (Seifersdorf bei Dresden)

            Julian Kaiser (Giessen)

            Benjamin von Clausewitz (Marburg)

            Paul Werner Wagner (Berlin)

            Antonia Beran (Genthin)

18 Schüler und Frau Radde vom Burger Roland-Gymnasiums wollten bei den Auftritten ihrer Mitschüler (12. Klasse) dabei sein.

Foto: Landeskommando S-AFoto: Landeskommando S-A

Bettina von Clausewitz, Moderatorin, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, lieber Herr Dr. Zube, 

…. danke vielmals für Ihre Feedback-Mail und für die „Blumen“ zur Moderation, freut mich, dass alles zusammen eine gelungene Veranstaltung war.

So habe ich es auch empfunden. Und Frau v. Brühl hat mir auch dahingehend geschrieben.

 

Nur schade, dass nicht mehr Menschen am Kolloquium teilgenommen haben, bei dem großen Aufwand, aber immerhin doch eine ganze Reihe.

Und das „Nachgefragt“ ist sicher noch mal eine Bereicherung gewesen, gut dass Sie die Anregung aufgenommen haben.

 

Mir ist aber auch deutlich geworden: Clausewitz ist längst nicht ausdiskutiert. 

Bei einer anderen Gelegenheit könnte ich mir deshalb gut vorstellen, auch Stimmen aus weiteren Disziplinen wie etwa Wirtschaftspsychologie, Politik, Pädagogik (?) mit einzubeziehen. 

Spannend wären ergänzend sicher auch Leute, die Clausewitz ganz praktisch und aktuell in andere Handlungsfelder umsetzen.

Mit herzlichen Grüßen

BvC

 Bettina v. Clausewitz
Journalistin

Dr. Andree Türpe, Vortrag in der Stadthalle:

Es ist ein ungewöhnliches Kolloquium.

Ich habe noch nie erlebt,

dass ein Kolloquium von Schülern des Gymnasiums begleitet wird,

dass ein Kolloquium von einer Stadt getragen wird,

dass ein Kolloquium von einer Forschungsgemeinschaft getragen wird.

Großen Glückwunsch an alle die das Projekt enthusiastisch mitgetragen haben.

Bettina von Clausewitz moderiert die Veranstaltung. Foto: Landeskommando S-ABettina von Clausewitz moderiert die Veranstaltung. Foto: Landeskommando S-A

Frau Dr. Christiene Gräfin von Brühl, per Mail:

Sehr geehrter Dr. Zube,
herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Tagen. Das 240.
Clausewitz-Kolloquium war ein Höhepunkt dieses Jahres, und Burg verdankt
Ihrem persönlichen Einsatz, dass alles reibungslos abgelaufen ist.
Herzlichen Dank auch für Ihre Unterstützung bei meinem Vortrag.

Mit besten Grüßen,

Christine von Brühl

Dr.  Christian Schindler, Uni München, per Mail:

Lieber Herr Domsgen, 

ich sitze nun im Zug nachhause mit dem angenehmen Gefühl, an einem produktiven, inspirierenden und herzlichen Austausch teilgenommen zu haben.

 Ich habe gerade auch in der wirklich schönen Zeitschrift der Schüler des Roland-Gymnasiums geschmökert. Mein Kompliment für Beiträge und Zusammenstellung!! Das ist wirklich gut gelungen und hat viel Spaß gemacht, die Foto-Story, die Gedichte, die Texte, die Gedanken. Gerne können Sie das den Lehrerinnen ausrichten!

 Herzliche Grüße

Ihr

Sebastian Schindler

 

 Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa, per Mail:

Sehr geehrter Herr Dr. Zube,

werter Kollege!

Dankeschön!

War doch eine tolle Sache und hat großen Spaß gemacht.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. Harald Fritz Potempa
Oberstleutnant

Foto: Landeskommando S-AFoto: Landeskommando S-A

Foto: Landeskommando S-AFoto: Landeskommando S-A

Ein besonderer Höhepunkt war die Zoom Schaltung in die USA zu Frau Bellinger.
Foto: Landeskommando S-AEin besonderer Höhepunkt war die Zoom Schaltung in die USA zu Frau Bellinger. Foto: Landeskommando S-A

Vanya Bellinger, per Mail:

Lieber Rolf-Reiner, 

Ich hatte so viel Spass bei der Präsentation, dass ich mir dachte wie schön es wäre auch am Samstag dabei zu sein. Hätte ich aber früher daran gedacht! Ich lese die Beiträge sowieso im Clausewitz Jahrbuch. 

Grossartige Veranstaltung! Müssen wir nochmals tun, wenn man wieder reisen darf ????

Schöne Grüsse, Vanya  

Dr. Jacek Jedrysiak (Wroclaw), per Mail:

Lieber Herr Domsgen,

Eine Teilnahme am 1. Burger Clausewitz Kolloquium 2020 war für mich echte Ehre und Vergnügen. Dank Ihrer Gastfreundlichkeit hatte ich fantastische Möglichkeiten sowohl Clausewitz Grab und Haus zu besuchen, als auch viele interessante und wünschenswerte Kontakte mit anderen eingeladenen Forschern aufzunehmen. Besonders hochschätze ich ein Treffen mit Ihnen und andere Mitglieder von FG Clausewitz Burg e.V.. Sie bilden geniale Mannschaft! Und ich bin stolz, dass ich helfen konnte, mit ihnen Clausewitz zu würdigen.

Ich hoffe, dass ist ein Beginn für sehr fruchtbare Zusammenwirken ist!

Ich gratuliere sehr professionell organisierte Konferenz, welche man wie Muster behandeln kann.

Mit freundlichen Grüßen

Jacek Jedrysiak

Mario Kraus; Burger Volksstimme vom 05.09.2020Mario Kraus; Burger Volksstimme vom 05.09.2020

Die Organisatoren der Veranstaltungen zum 240. Geburtstages                       Carl von Clausewitz geben zum 01. Juli 2020 einen Ersttagsbrief                                   in limitierter Stückzahl heraus.

Der Umschlag kann mit der Sondermarke und Stempel bezogen werden. Interessenten wenden sich bitte per Mail an Dr. Rolf-Reiner Zube                       (drzube-kustos@web.de).

Am 18. Februar 2020 sendete der MDR Magdeburg im Radio ein Interview anlässlich des 240. Geburtstages von Carl von Clausewitz mit dem Leiter der Erinnerungsstätte Dr. Zube.Am 18. Februar 2020 sendete der MDR Magdeburg im Radio ein Interview anlässlich des 240. Geburtstages von Carl von Clausewitz mit dem Leiter der Erinnerungsstätte Dr. Zube.

Herzliche Einladung zum 3. Burger Dialog am Sonntag 

am Sonntag, 21. Juni 2020 um 11.00 Uhr

in der St. Nicolaikirche, Burg

 

Ein Gottesdienst mit Interview -

Wir begrüßen als Gast aus dem öffentlichen Leben:

Dr. Rolf-Reiner Zube, Leiter der Clausewitz-Erinnerungsstätte Burg

 

Heimatforscher mit Liebe zu Zinnfiguren 

Die Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg e.V. wurde am 18. Juni 2015 in Burg gegründet. Dr. R.-R. Zube gehört zu den Gründungsmitgliedern. Seit dem 01. Januar 2019 trägt er als ehrenamtlicher Leiter die Verantwortung für die Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte. Seine Motivation zu diesem Ehrenamt beschreibt er so:

„In Berührung mit Clausewitz bin ich das erste Mal in meiner Jugend durch eine Zinnfigur gekommen, welche von dem Burger Fritz Menz geschaffen wurde. Zurzeit bin ich als Dozent und Trainer an der firmeneigenen VPV- Akademie bundesweit in der Erwachsenenbildung tätig. Da gibt es auch eine Gemeinsamkeit mit Clausewitz. Carl von Clausewitz war in den Jahren 1810-1812 in Berlin an der damaligen „Allgemeinen Kriegsschule“ (heute würden wir Militärhochschule sagen) als Dozent in der Ausbildung zukünftiger Offiziere tätig. Diese Schule leitete er später als Direktor (1819-1830). Aber ich möchte Clausewitz als Menschen und nicht als „säbelrasselnden Offizier“ vorstellen. Auch die familiäre Herkunft aus mehreren Pfarrergenerationen dürfte für viele Besucher des Dialogs am Sonntag interessant sein. Clausewitz gebraucht in seinem Hauptwerk sprachliche Bilder aus der Bibel. Eine heute lebende Nachfahrin eines Onkels von Clausewitz (Angelika von Clausewitz) ist Pastorin im Ev.-luth. Kirchenkreis Bramsche. Es ist mir wichtig sein Erbe und die Erinnerung an Carl von Clausewitz und seine Ehefrau Marie nicht nur für unsere Heimatstadt, sondern für alle Interessierten Menschen auf der ganzen Welt zu bewahren.

Deshalb freue ich mich in diesem Jahr besonders auf die erste wissenschaftliche Konferenz über Clausewitz in Burg am 04. und 05. September anlässlich seines 240. Geburtstages.“

 

Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen.

Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt - Dr. Reiner Haselhoff  - für die Festschrift anlässlich des 240. Geburtstages Carl von Clausewitz‘s

Carl von Clausewitz war stets mehr als nur ein Militärschriftsteller und hat sich in seinem Leben nie nur auf das Militärische beschränkt. Er war ebenso gut Heeresreformer wie Theoretiker der Politik. Clausewitz hatte es zu seiner Zeit mit Umbrüchen der Politik und des Krieges zu tun, und er zog daraus die Konsequenzen. Sein Hauptwerk „Vom Kriege“ wurde oft missverstanden und falsch interpretiert. Das gilt allemal für den meistzitierten Satz aus seinem Opus magnum: „Der Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ Dieser Satz ist vor allem als Warnung vor dem absoluten Krieg zu verstehen. Und er fordert die Diplomatie auf, das Ziel des Friedens auch im Krieg zu verfolgen. Krieg dürfe sich nie verselbständigen. Das macht aus meiner Sicht die Aktualität Clausewitz‘ aus.

In diesem Jahr gedenken wir seines 240. Geburtstages. Jubiläen laden zu Reflexion und Ausblick ein. Die Stadt Burg ehrt ihren großen Sohn mit einer Vielzahl von Veranstaltungen. Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über die Festveranstaltung übernommen. Ein weiterer Höhepunkt wird die wissenschaftliche Konferenz sein, zu der Anfang September namhafte Clausewitz-Experten aus dem In- und Ausland erwartet werden. Ich bin mir sicher: Die vertiefte Auseinandersetzung mit Leben und Werk Carl von Clausewitz‘ wird nicht nur der Forschung neue und wichtige Erkenntnisse vermitteln.        

 Dr. Reiner Haseloff

Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und Schirmherr der Festveranstaltung

                         Veranstaltungen und Aktivitäten zum 240. Geburtstags                        Carl von Clausewitz in Burg